Neerach seit

850 Jahren

Am 26. Februar der Jahres 1169 schenkte ein bei Zurzach wohnhafter Edelmann den vierten Teil einer Hube (mittelalterliche Masseinheit eines Grundbesitzes) von Höri dem Martinskloster. Diese Schenkung wurde urkundlich festgehalten. Am Anfang der 6. Zeile von unten steht der Ortsname Nerracho. Das ist die erstmalige Erwähnung von Neerach, die nachweisbar ist. Seither sind 850 Jahre vergangen.

 

Urkunde aus 1169

 

Dieser im Staatsarchiv aufbewahrte Pergamentbrief ist in Latein abgefasst. Ausser der Erwähnung des Ortsnamens ist nichts zu Neerach in Erfahrung zu bringen, weshalb keine Übersetzung verfasst wurde.

 

Das älteste im Gemeindehaus Neerach vorhandene Dokument stammt aus dem Jahre 1528. Es betrifft einen Grenzhandel mit Höri. Den Neerachern und Riedtern wurde erlaubt, einzelne im Riedt gelegenen Wiesen mit Hecken abzugrenzen und so dem gemeinsamen Weidebetrieb zu verschliessen.  Das Dokument ist in einer altmodischen Schreibweise verfasst, die stark mit der Mundart zusammenhängt und noch fast ungeregelt war.

 

Urkunde aus 1528

 

Neerach und Neerach-Riedt blicken auf eine sehr spannenden und bewegte Geschichte zurück. Wir feiern gemeinsam während drei Tagen das heute und gestern unseres Dorfes. Der grosse Neerimärt, der am Samstag von 10 Uhr bis 17 unter dem Motto „Neerimärt wie noch nie“ durchgeführt wird, können Sie nicht nur Regionales kaufen, sondern auch einige alte Handwerke kennenlernen.

 

Im vorliegenden Festführer finden Sie Informationen zu allen Aktivitäten unseres Festes. Und wer sich für die Geschichte unseres Dorfes interessiert, kann untenstehend Anekdoten und geschichtliche Hinweise lesen. Sie entstammen dem Buch „Geschichte der Gemeinde Neerach“ von Heinrich Hedinger, das von Albert Meier nachgeführt im Jahr 1998 neu aufgelegt erschienen ist.

 

Der Verein NEERACH KULTUR wünscht ein genussvolles, ereignisreiches und interessantes Neerifäscht 2019!

 

Für den Vorstand

Brigitte Zünd, Co-Präsidentin

 

 

Kleine und grössere Texte zur Geschichte von Neerach und Neerach-Riedt

 

 1 Eisenzeit (800 – 15 vor Christus)

Aus der Eisenzeit kamen hier noch keine Bodenfunde zum Vorschein, aber es ist anzunehmen, dass auch in Neerach Helvetier gewohnt haben. Sie gehörten  zum grossen Völkerstamm der Kelten und redeten in einer Sprache, die heute noch in Irland als Dialekt bekannt ist. Schon damals gab es Adelige und eine geordnete Landesverwaltung, daneben aber auch ziemlich freiheitliche Volksversammlungen. Nachgewiesen sind ferner Dörfer, Städte, Gewerbe, Handel und Münzen. Die Helvetier hatten eine Naturreligion und verehrten hauptsächlich Gestirne, einzelne Tiere und Bäume. Anno 58 vor Christus wollten sie nach Westen auswandern, wurden aber vom römischen Feldherrn Julius Cäsar in der Schlacht bei Bibracte besiegt und wieder in ihre Heimat zurückgeschickt.

 

 

2 Neriacum

Neriacum war in der Römerzeit, die hier bis ins 5 Jh. nach Christus dauerte, der lateinische Name für das „Grundstück des Nerius“. Neriacum ist urkundlich nicht bezeugt, aber sprachgeschichtlich ein Ausdruck, der aus einem Personennamen entstand, dem das keltische akos auf lateinisch acus oder acum angehängt wurde. All diese Formen enden bei uns im Dialekt wie Neeri auf einem i.

Zu dieser Zeit verbreiteten sich bei uns allerlei Neuerungen, so z. B. der Obst- und Weinbau sowie steinerne Häuser und bessere Strassen. Ein Nebenweg führte vom Wehntal her durch diese Gegend nach Bülach. Er zog sich im Norden des Dorfes dahin und hiess noch lange Hochstrasse, weil sein Steinbett hervorragte. Die neuen Landesherren behandelten die Helvetier als Verbündete, nannten sie Gallier und vermischten sich mit ihnen, weshalb auch von Gallorömern die Rede ist.

 

3 Die Alemannen

Die danach folgenden neuen Ansiedler kamen von Norden her in unser Land. Sie waren Germanen und vorher schon hin und wieder in Helvetien eingedrungen, jedoch immer wieder vertrieben worden. Als die Römer aber ihr Militär wegen Unruhen nach Italien zurückberufen hatten, begann ums Jahr 450  die alemannische Landnahme. Trotz der Herrschaftsansprüche der benachbarten Franken konnten die Alemannen ziemlich frei schalten und walten. Sie unterteilten einige Gaue in die sogenannten Hunderschaften. Diese hiessen so, weil zu jeder anfänglich etwa 100 Sippen- oder Familienverbände gehörten. Der Mittelpunkt eines so grossen Gerichtsbezirkes, der sich von Altberg bis zum Rhein erstreckte, war sehr wahrscheinlich Neerach.

Die Alemannen blieben noch lange Heiden. Sie verehrten Wodan, Ziu, Donar und andere Gottheiten. Erst im 7. Jahrhundert nahmen sie langsam den christlichen Glauben an und es entstanden Gesetze. Weil sich nach ihnen kein anders Volk niederliess, gelten sie als unsere Stammväter. An sie erinnern zwar keine hiesigen Bodenfunde, aber viele Flurnamen und daselbst wie anderswo die Mundart sowie etliche Bräuche und Eigenschaften.

 

4 Riedt

Aus einem Pergamentbrief vom 31. Mai 1149 wissen wir, dass ein gewisser Berchtold ein nicht genau bezeichnetes Landgut in Riedt zu seinem Seelenheil dem Martinskloster auf dem Züriberg übergab. Im Mittelalter hatten viele Leute grosse Angst vor dem Jüngsten Gericht und den grässlichen Höllenstrafen. Deshalb schenkten sie den Klöstern Land, damit dort für ihre Seelenheil gebetet werde.

 

Der Ortsname wurde damals verschieden geschrieben; Ried, Riet, Riett,  Ryet, Rieht, Rieta und Riete. Dass diese Siedlung 20 Jahre vor derjenigen in Neerach genannt wurde, ist wohl ein Zufall, denn das grössere Dorf ist wahrscheinlich älter. Diese Jahreszahlen beziehen sich meist nicht auf das Aufkommen von Ortsnamen, sondern eben nur auf ihr erstmaliges Erscheinen in den Urkunden.

 

5 Frühe Kirchengeschichte

Die heidnischen  Alemannen hielten ihre Gottesdienste im Freien ab und braucht darum noch keine Kirchen. Als sie aber den christlichen Glauben angenommen hatten, benötigten sie zur Aufstellung der Altäre besondere Häuschen, die man Betbure (= Betgebäude, im Dialekt Päperi) nannte. Sie waren aus Holz. Die Bevölkerung von Neerach besuchten für die Gottesdienste die in Niederhasli und Windlach. Ab dem Jahr 811 gingen sie nach Bülach, wo damals schon eine steinerne Kirche stand und ab dem Jahr 861 auch nach Dielsdorf. Aus dem Jahr 1370 ist der Nachweis des ersten Gotteshauses in Neerach. Es stand im Oberdorf, wo sich heute der Wohnsitz Nummer 401 der Familie Albrecht befindet, es war eine Tochterkapelle der Kirche in Steinmaur.

 

6 Die Reformation

Schon vor dem Jahre 1500 waren im katholischen Kirchenwesen Mängel bekannt. Mit Hilfe des Grossmünsterpfarrers Huldrych Zwingli wurde in den Jahren 1519 bis 1525 die Reformation durchgeführt. Infolge dessen wurden bei uns Messe, Kirchenmusik, Heiligenverehrung, Beichte und Fastengebote aberkannt und die Klöster aufgehoben. Die Geistlichen nannte man nun Prädikanten und die Kirchenpfleger Stillständer, weil diese nach dem Gottesdienst stille stehen und auf den Pfarrer warten mussten. Zwei Mitglieder der Behörden amteten als Ehgaumer (Ehenaufseher).

Der Bauern-Aufstand im Jahr 1525, der die Verminderung von Abgaben, die freie Jagd und Fischerei sowie die Aufhebung der Leibeigenschaften durchsetzen wollte, wurde durch eine reich bewirtete Landsgemeinde bei Töss befriedet. Im gleichen Jahr begannen die Wiedertäufer aufzutreten. Sie waren meist ernsthafte Bibelchristen, weigerten sich aber, Kriegsdienst zu leisten und Zehnten zu bezahlen. Nachdem sie einen grossen Zulauf erlebten, wurden sie immer öfter bestraft, weshalb sie rund 10 Jahre später wieder  zu verschwinden begannen.

Ende des 16. Jahrhunderts kam dann der Kirchengesang wieder auf. Da man keine Orgeln hatte, musste ein Vorsinger die Lieder anstimmen und das Singen leiten. Gleichzeitig machte sich eine verschärfte Kirchenzucht bemerkbar: es wurden alle sonntäglichen Arbeiten verboten und den Gottesdienstbesuchern schwarze Übermäntel vorgeschrieben. Dazu mussten die Männer hohe Hüte und Degen tragen.

 

7 Neerach als Bezirkshauptort

Die Offnung des Neeracher Zwinghofes aus 1528 ist ein Pergamentheft, das bei jeder wichtigen Versammlung feierlich geöffnet, öffentlich verlesen und damit jedermann offenbar gemacht wurde. Die darin erwähnten Gesetze waren Überlieferungen von sehr alten Rechtsgrundsätzen, die man durch Abfragen bejahrter Männer feststellte und gelegentlich zeitgemäss erneuerte. Der Gerichtskreis entstand vermutlich aus den Hundertschaften. Seine Grenze erstreckte sich von Hüttikon über den Lägerngrat nach Niederwenigen, der heutigen Kantonsgrenze entlang bis Kaiserstuhl, der Glatt nach hinauf nach Rümlang und wieder hinüber bis zum Käferberg. Damals war Neerach eine Art Bezirkshauptort.

 

8 Bussen

Mit 3 Schilling wurde damals gebüsst, wer die Versammlungen nicht besuchte. Einen Raufbold, der seinen Gegner „nur“ mit der Faust schlug, bestrafte man mit einem Pfund. Wer über den anderen schwert, messer oder stangen zuckt (= ihn bedroht) oder ... einem andern syn obs schüttet, musste drei Pfund bezahlen. Wer ...einen anderen freventlich mit bewaffneter hand schlug oder blutruns machte, bezahlte fünf Pfund. Handelte es sich um Verletzungen von Regierungsboten, war die Busse doppelt so hoch. Wer frieden verseit (= sich bei Händeln nicht zur Ruhe mahnen liess) zahlte 10 Pfund. Die überall üblichen Schlägereien sollten durch besonders harte Strafen vermindert werden: Wer einen andern mit bewaffneter Hand herdfällig macht (= dass er auf den Boden fällt) zalt 18 Pfund (damit konnte man einen Ochsen kaufen). Gleich noch waren Bussen, wenn einer seinen Feind in dessen Wohnung vor den Angehörigen zu Boden schlug und bei diesem Hausfriedensbruch schwer verletzte oder jemand seinen Anstösser schädigte, indem er über die eigene march hinaus pflügte oder mähte. Besondere Dorfgesetze für Neerach und Riedt gab es nicht, da die angeführten Artikel offenbar genügten.

 

9 Riedt und Neerach

Ein gewisser Zusammenschluss der beiden Dörfer war vor allem durch die Dreizelgenwirtschaft bedingt. Dazu kamen gemeinsame Arbeiten an Wegen, Bächen und im Wald, die man Gemeinwerk nannte. Alle diese Verrichtungen mussten von der Gepursami besprochen werden und so entstanden die Gemeindeversammlungen. Dabei konnten sie seit der Alemannenzeit ihre Beamten selber wählen. Neben zwei „Gemeinderäten“ gab es auch einen Säckelmeister, so genannt, weil das Gemeindevermögen anfänglich noch in einem Säcklein Platz fand. Schreiber gab es damals noch nicht, weshalb keine Protokoll erstellt wurden. Bei Abstimmungen hatte sich die Minderheit der Mehrheit zu fügen. In Neerach und Riedt wählte man auch den Kapellenpfleger, einen Schulmeister, den Förster, einen Tag- und Nachtwächter, einen Hirten, den Feuerwehrkommandanten und für die Kirchgemeinde einen Stillständer. Die dadurch entstandene Selbständigkeit der Gemeinde musste wiederholt energisch gegen die Obrigkeit verteidigt werden.

 

10 Kriegswirren

Im Kappelerkrieg von 1531 wurden die hiesigen Truppen nur zum Grenzschutz aufgeboten. Bald danach kam es beim Militär zu Verbesserungen: die Spiesse und Halbarten wurden immer mehr durch Gewehre ersetzt und zur Alarmierung der Truppen wurden um 1630 Hochwachten eingerichtet. Die für unsere Gegend wichtigste war auf der Lägern, die nächste auf dem damals dort nicht bewaldeten Stadlerberg. Von da aus wurden je nach Wetter und Tageszeit mit Rauchsäulen, Feuersignalen und Mörserschüssen Zeichen abgegeben, die jedermann kannte. Zwei galten für die Breitstellung, drei für den Marsch zum Sammelplatz auf dem Heitlig und vier für die sofortige Besetzung der Grenze.

Nach dem Dreissigjährigen Krieg brach infolge eines krassen Preissturzes im Jahr 1653 im Luzerner- und Bernbiet ein grosser Bauernaufstand aus, zu dessen Bekämpfung auch unsere Unterländer ausrücken mussten, obwohl viele gar nicht gern die andern Puren totschlagen wollten.

 

11 Erste Volkszählung

Die erste Volkszählung fand im Jahr 1634 statt. Der Pfarrer ging von Haus zu Haus und zählte in Neerach 358 Seelen (= Einwohner) in 60 Haushaltungen. Unter den Vorständen der Haushaltungen wurden 21 Meier, 8 Bräm, 7 Kunz und 6 Hauser gezählt. In Riedt gab es damals 68 Seelen in 14 Häusern, worin die Familien Fröhlich, Kunz und Bräm am meisten vertreten waren. Von 1634 bis 1799 vergrösserte sich die Einwohnerzahl beider Dörfer auf 506.

 

12 Taufen Hochzeiten und Todesfälle

Nach der Reformation wurde das Erstellen von Zivilstandsregistern befohlen Das erste gefundene sogenannte Pfarrbuch beginnt im Jahr 1661 und endet im Jahr 1764. Damals wurde das Taufdatum eingetragen, nicht das Geburtsdatum. Wenn gleichzeitig Knaben und Mädchen zur Taufe gebracht wurden, taufte der Pfarrer zuerst das Büblein, da sie sonst nach der Volksmeinung später keine Bärte bekommen hätten.

Die Einträge der Eheschliessungen waren eher kurz, wie zum Beispiel ...1662, am 7. Jänner warend copuliert Junghans Albrächt von Neerach und Mgdalena Walderin, Burgerin von Zürich. Dass ein Landbewohner eine solche heiraten konnte, galt dazumal als grosse Seltenheit. Ein Jüngling wurde schon mit 16 Jahren ein Mann und Soldat. Er durfte sich verehelichen und am Sonntag einen Degen tragen.

Ausführlicher wurden Todesfälle notiert. Neben vielen verschiedenen Krankheiten wurden auch Todesfälle im Krieg vermerkt: So heisst es etwa: 1675 starb Hans Meyer, ..., umgekommen in der Besetzung von Strassburg. Andere wurden ... zu Tode gestochen, ... hingesäbelt, ... durchgeplündert. Diese und andere Angaben weisen auf einen militärischen Geist hin. Viele Soldaten erreichten einen höheren Grad, weshalb sie, wenn kein Krieg bei uns war, in einen ausländischen zogen, um einen Verdienst zu finden. Das Auswandern war zeitweise verboten, was aber die Reisläufer (= sie liefen in fremden Kriegen auf die Reise) nicht davon abhielt, ihren Soldius (= Tageslohn) in fremden Kriegen zu verdienen. Nachdem viele starben oder verarmt, verroht, arbeitsscheu und krank heimkehrten, wurde der ausländische Solddienst im Jahre 1859 verboten.

 

13 Was alles verboten war

Aus der Zeit um das Jahr 1660 sind Mandate (= Verordnungen) überliefert, welche von den Geistlichen nach der Predigt verlesen wurden. Wer also auch von weltlichen Angelegenheiten etwas wissen wollte, war schon aus diesem Grund gezwungen, jeden Sonntag den Gottesdienst zu besuchen.

Viele Verbote betrafen die Volksgesundheit: das höchst schädliche Kriesibrennen, das grässliche Saufen und die ohnmässigen Füllereyen in den Wirtshäusern und .... dass einer sein Maul zu einem Rauchfang des Satans mache. Auch die Sparsamkeit sollte unterstützt werden, weshalb die Bauern am Sonntag nicht mehr in die Nachbardörfer zum Wein gehen durften. Ebenso war das Jassen untersagt, weshalb man es gelegentlich auf den Heustöcken betrieb. Strikte abgestellt wurden auch mehrtägige Taufen und Hochzeitsfeste, die Zehrungen (= Gelage nach Ganten und Gemeindeversammlungen), das Auftreten fremder Marktschreier sowie übertrieben vornehme Kleider und Schmuckgegenstände.

Energisch bekämpft wurden auch das höllische Fluchen, das teuflische Treiben der Nachtbuben und überhaupt alles ohnanständige Nachtschwärmen.

Neben den Bussen gab es für Regelverstösse auch das Einsperren in die Trülle (= Drehhäuschen in Form eines geschlossenen Eisen- oder Holzkäfigs, in dem die verurteilte Person stehend eingesperrt wurde.  Oben und unten war der Käfig so gelagert, dass er von Außen in Rotation um die eigene Achse versetzt werden konnte. Die obere Achse fand in einer Art Galgen ihr Gegenlager. Der Gerichtsdiener oder Passanten konnten den Bestraften durch Drehen des Käfigs weiter peinigen.) oder die Ausprügelung im Stud oder gar Gefängnis in Zürich.

Offenbar wirkten diese Bestrafungen, denn im Jahr 1764 schreibt ein Landvogt über die Unterländer: Was ihren Moral-Caracter anbetrifft, so ist derselbige gewüss nicht der schlimmste

 

 

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